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Ich hatte mich also endlich durchgerungen mir diese Lippenfarbe von benefit zuzulegen. Da ich noch einen kleinen Gutschein von Douglas besitze, erschien mir dies eine gute Gelegenheit ihn einzusetzen.


benetint

Im Onlineshop dieser Parfumerie fand ich auch das Objekt meiner Begierde, musste aber mit Enttäuschung feststellen, dass die Zahlungsmöglichkeiten alles andere als komfortabel sind, wenn man, so wie ich, keine Kreditkarte besitzt. Da sich aber in meiner Straße eine Filiale eben dieser Parfumerie befindet, dachte ich mir, bestelle ich die Lippenfarbe einfach dort, falls sie sie nicht vor Ort haben, und dann könnte ich sie nach ein paar Tagen abholen.
Tja, weit gefehlt.
Nicht, dass ich Douglas in der Vergangenheit gerne betreten hätte, denn soetwas wie heute ist mir schon einige Male passiert. Das macht mich einigermaßen wütend.
Nach einigen Minuten in dem Laden, in denen ich mich suchend umgeschaut hatte, sprach mich eine Verkäuferin an, noch sehr freundlich, ob sie mir helfen könne. Ich bejahte und sagte, dass ich eine Lippenfarbe suche, die gleichzeitig ein Rouge ist. Ich nannte ihr Marke und Namen und ihre erste Reaktion war “Nein, das haben wir hier nicht. Gehen sie bitte in unsere Filiale in der Innenstadt.” Ich fragte sie, ob es möglich wäre die Lippenfarbe zu bestellen, so dass ich sie in ein paar Tagen abholen könne. Die Verkäuferin sagte, dies sei möglich und begab sich an ihren Computer, um das gewünschte Produkt zu suchen. Nach einer kleinen Weile sagte sie, dass sie die Lippenfarbe nicht finden könne und wurde während dessen immer unfreundlicher. Ich sagte, dass ich das Produkt im Onlineshop gesehen hätte und dass es doch vielleicht möglich sein könnte es über den Laden dort zu bestellen. Da war nun ihre Freundlichkeit ganz futsch, sie starrte mich frech und zickig an, sagte das ginge nicht und wünschte mir noch einen schönen Tag.
Großartig. Jedes Mal, wenn ich Douglas betrete, werde ich dermaßen unfreundlich bedient, dass ich nie wieder zurückkehren möchte. Da ich nun aber diesen Wunsch nach der Lippenfarbe und einen Gutschein hatte, dachte ich … nun ja. Falsch gedacht.
Ich finde das ganze ein Ding der Unmöglichkeit und ich frage mich, wie man aussehen muss, damit man dort freundlich und hilfreich bedient wird.
Danke, nein. So nicht, Douglas.




schön war’s. weil das wetter angenehm war und die luft und die temperatur und das gefühl so nett ist, wenn unter freiem himmel musik läuft und alles so sommerlich wirkt und dazu auch noch wochenende ist und man eine nette begleitung hat. ich bin immer etwas zwiegespalten, was zoos angeht. einerseits finde ich tiere sehr spannend und kann stunden damit verbringen sie mir anzusehen. andererseits finde ich die vorstellung ganz furchtbar, dass die tiere dort eingesperrt sind, damit die blöden menschen sie sich ansehen können. vor allem bei den affen finde ich es schrecklich. schrecklich war dann wiederum auch die hohe anzahl der besucher. so voll habe ich hagenbeck noch nie erlebt – gruselig. außerdem gemein: der preis. siebzehn euro fünfzig für den zoo ist meines erachtens wirklich um einiges zu teuer. das machen auch nicht die hübschen stelzenläufer wieder wett. toll allerdings: elefanten füttern. und alpakas. dass die tiere nach so einem langen tag mit so vielen fütternden besucher überhaupt noch hunger haben, grenzt an ein wunder.





hagenbeck.





weimar war super. der kongress auch.
mehr fotos gibts hier.
und so sah der sogenannte ‘kleine saal’ aus, in dem wir vorgetragen haben. aufregend!




morgen holen wir die ringe vom juwelier, hihi …!!


es ist ein ärgernis, dass sie hier ihr fahrrad anbinden. soso. mitte vierzig, so stell ich mir den typischen briten vor. kleinkariertes jackett. der eigentümer will nicht, dass sie hier ihr fahrrad anbinden. ich weiss, da stehen noch mehr. man, das war so bescheuert, dass ich lachen musste. nebenher diskutierte er mit einem der oberkellner des italieners unten im haus. sie müssen das hier (müll) wegräumen. – nein, muss ich nicht, ich habe es nicht hier hingestellt. – dann war es sicherlich die gerüstbaufirma. dann muss sie das wegräumen. – wieso sollte eine gerüstbaufirma hier eine alte kühltruhe hinstellen? oh my. wirklich. und dann wieder zu mir: ist das denn okay für sie jetzt? WTF!? was soll daran okay sein? darum gehts doch gar nicht. meine herrn. ich musste so lachen, dass ich lieber das weite gesucht habe. jetzt steht das rad vor dem haus und ich muss mir einen neuen stellplatz suchen. was für eine unnütze diskussion. ob ich denn keinen fahrradkeller hätte. nein, hab ich nicht. oh.